Inkassobüro Rainer Antkowiak
Inkassobüro Rainer Antkowiak

Ihr Schuldner zahlt nicht? Sie haben Probleme beim Forderungseinzug?  Wir helfen weiter.                                    www.inkasso-antkowiak.de                                                 Tel: 0231-28 50 32   E-Mail : info@inkasso-antkowiak.de

10.12.2016

 

Ihre Käufer, Mieter oder Auftraggeber zahlen nicht? Sie haben Patienten oder Mandanten, die auf Rechnungen nicht reagieren? Sie haben Außenstände, unstrittige offene Forderungen, einen insolventen Schuldner? Wir bieten Ihnen seriöse, professionelle Inkassodienste - im Inland und Ausland. Das Dortmunder Inkassobüro Rainer Antkowiak findet schnell und unkompliziert eine passende Lösung für Ihr Inkasso-Problem.

 

Wir übernehmen nur Forderungen zur Einziehung, wenn wir nach einer Schlüssigkeitsprüfung von ihrer Begründetheit ausgehen.

 

Sehen Sie sich auf unserer Webseite um. Vergleichen Sie unser Büro mit anderen Inkassobüros.

Klicken Sie auf das nebenstehende Kontaktformular, und stellen Sie uns Ihre Fragen rund um Ihren Forderungseinzug.

 

In den Bereichen Handel, Handwerk, Dienstleistungen und Baugewerbe ziehen wir Forderungen ein für juristische und natürliche Personen. Wir erheben keine jährlichen Mitgliedsbeiträge oder Pauschalen. Die Inkassovergütung für einzeln zur Einziehung übergebene Forderungen beträgt je Forderungsfall EUR 29,75 inkl USt.

 

Die Inkassovergütung ist ein Vorschuss gemäß § 9 RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) und wird mit der Zahlung der Inkassokosten durch den Schuldner verrechnet und dem Gläubiger in voller Höhe erstattet.

Der Gläubiger erhält 100 % seiner Haupt- und Kostenforderung.

 

Bei mehreren, dem Grunde und der Höhe nach gleichartigen Inkassoaufträgen sind individuelle Vereinbarungen über die Inkassovergütung möglich. Verwenden Sie das nebenstehende Kontaktformular. Wir setzen uns mit Ihnen in Verbindung.

 

Im Inkassoverfahren umfasst die Inkassovergütung das Entgelt für folgende Tätigkeiten unseres Inkassobüros :

 

Aktenanlage, Anlage und fortdauernde Überwachung des Schuldner-Kontos, SCHUFA-Bonitätsprüfungen, SCHUFA-Einmeldungen, schriftliche Zahlungsaufforderungen (per Einschreiben mit Rückschein), Telefongespräche, Besuche beim Schuldner, Abschluss und Abwicklung von Zahlungsvereinbarungen, Verwertung von Sicherheiten, Klärung von Schuldnereinwendungen, Anfragen beim Schuldnerverzeichnis, Ermittlungen, z.B. Melde-, Gewerbe- oder Handelsregister. Dabei anfallende Fremdkosten trägt der Auftraggeber.

Der Auftraggeber erhält tagesaktuelle Informationen über den Stand des Inkassoverfahrens.

 

 Nach unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (§ 2 Abs. 2 AGB) tritt der Gläubiger, statt die Inkassokosten tatsächlich zu zahlen, seinen Ersatzanspruch an den Schuldner an das Inkassobüro ab, sodass das Inkassobüro das wirtschaftliche Risiko der Beitreibung dieser Kosten trägt. In diesem Fall erfolgt die Verrechnung eingehender Zahlungen gemäß § 367 BGB zunächst auf die Kosten, dann auf die Zinsen und dann auf die Hauptforderung.

 

Im gerichtlichen Mahnverfahren erhält das Inkassobüro für die Beantragung des Mahnbescheids eine Vergütung lt. Gesetz  in Höhe von 25 EUR brutto je Fall. Unabhängig von der Höhe der im Mahnbescheid geltend gemachten Forderung, d. h. auch bei hohen Mahnbescheid-Forderungen.

Verzichtet der Gläubiger auf die klageweise Geltendmachung seines Anspruchs, fallen keine weiteren Inkassokosten an.

 

 

 Fälligkeit

 

Unter Fälligkeit versteht man die sofortige Leistungspflicht eines Schuldners. Die Fälligkeit einer Forderung kann entweder im Vertrag eindeutig (!) geregelt sein, oder es gilt, dass die Leistung mit der Erbringung der Gegenleistung sofort fällig ist, § 271 BGB.

 

                                                                                                Mahnung

 

Die Mahnung ist eine ernsthafte und unmissverständliche Leistungsaufforderung durch den Gläubiger an den Schuldner, die zu fordernde Leistung zu erbringen. Sie hat nach der Fälligkeit zu erfolgen.

Die Mahnung kann höflich formuliert sein, um die weitere Geschäftsbeziehung nicht zu belasten. Sie  muss aber dem Schuldner zu verstehen geben, dass der Gläubiger von der sofortigen Leistungspflicht des Schuldners ausgeht und die Leistung nunmehr auch verlangt. Eine "Bitte" ist keine Mahnung. (s.a. Aktuelles: Mahnung)

 

                                                                                                 Verzug

 

Erst wenn ein Schuldner sich im Verzug befindet, muss er die Kosten eines Inkassobüros als Verzugsschaden tragen. Bitte beachten Sie: Die Übersendung eines  Zahlungsziels durch den Gläubiger auf einer Rechnung kann den Eintritt des Verzugs nach Fristablauf nicht begründen. Es muss noch - nachweisbar (!) - gemahnt werden.

 

Erst nach Verzugsbegründung darf der Gläubiger Kosten für Mahnungen verlangen. Nicht schon für das Schreiben, mit dem der Verzug begründet wird. Die Rechtsprechung sieht 2,50 EUR je Mahnung dann als angemessen an.

 

Es ist daher besser, den Verzug ohne weitere Mahnung eintreten zu lassen.

 

                                                                                 Verzug ohne Mahnung

 

In folgenden Fällen ist gemäß § 286 Abs. 2 Nrn. 1 bis 4 BGB eine Mahnung zur Herbeiführung des Verzugs entbehrlch:

 

1. Es ist vertraglich vereinbart, dass der Schuldner eine bestimmte Zeit nach dem Kalender leistet.("Zahlung im September", "Zahlung 14 Tage ab Bestellung", "in der ... Kalenderwoche")

 

2. Wenn der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat, und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt. ("3 Wochen nach Zugang der Rechnung", "2 Wochen nach Abnahme")

 

3. Wenn der Schuldner die Zahlung ernsthaft und endgültig verweigert. ("Ich zahle erst, wenn ich hierzu verurteilt werde.") Verweigerung liegt nicht vor: Wenn der Schuldner um Stundung bittet. Wenn er mitteilt, dass er derzeit zur Leistung nicht in der Lage sei. Wenn er rechtliche Zweifel an der Berechtigung der Forderung äußert, die Leistung ablehnt aber die Bereitschaft zeigt, über die Streitpunkte zu verhandeln.

 

4. Wenn aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzuges gerechtfertigt ist. Z.B. wenn der Schuldner ohne Kenntnis des Gläubigers ohne Nachsendeantrag verzieht. Wenn der Schuldner dem Gläubiger mitteilt, er werde zu einem bestimmten Termin leisten, oder dass die Leistung schon "unterwegs" sei, und der Gläubiger deshalb glaubt, auf eine Mahnung verzichten zu können. 

 

Nach § 286 Abs. 3  BGB kommt der Schuldner einer Entgeltforderung spätestens in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Forderungsaufstellung leistet. Etwas anderes kann allerdings vertraglich vereinbart werden.

Eine nicht unterschriebene Rechnung, ein Fax oder eine E-Mail reichen aus, wenn sie dem Schuldner auch tatsächlich zugehen.

 

Ist der Schuldner Verbraucher, muss er noch zusätzlich auf die Folgen des Verzugseintritts in der Rechnung deutlich hingewiesen werden. ("Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie mit der Zahlung der Forderung 30 Tage nach dem ... und dem Zugang dieser Rechnung in Verzug geraten, wenn diese nicht spätestens zu diesem Zeitpunkt ausgeglichen ist. Dann haben Sie auf jeden Fall die Verzugszinsen in Höhe von zumindest  5 Prozentpunkten über dem jeweiliegen Basiszinssatz und mögliche Kosten des Forderungsinkasso zu tragen. Ein weiterer, von Ihnen zu ersetzender Schaden ist nicht ausgeschlossen.")

 

                                                                                    Zusammenfassung:

 

Der Gläubiger einer Forderung aus einer Vertragsbeziehung ist verpflichtet, die Voraussetzungen des Verzugs durch entsprechende Maßnahmen zu schaffen. Dabei hat er, - in Beachtung des Kostengeringhaltungsgebots als Ausfluss der Schadensminderungspflicht (§ 254 Abs. 2 BGB) -, den Schuldner darauf hinzuweisen, dass er bei fortgesetzter Nichtleistung ein Inkassounternehmen oder einen Rechtsanwalt beauftragen wird. Dies gilt auch dann, wenn eine Mahnung als Voraussetzung des Verzugs nach § 286 Abs. 2 oder 3 BGB entbehrlich ist. (Siehe auch "Aktuelles")

 

Deshalb empfiehlt sich (per Einschreiben mit Rückschein) folgendes

 

Anschreiben

 

"... auf unsere Rechnung vom ..., Rechnungsnummer ..., über ... EUR konnten wir bis heute keinen Zahlungseingang feststellen.

Der Rechnung lag unsere Lieferung/Dienstleistung vom ... gemäß Lieferschein vom ... zugrunde.

Die Rechnung war fällig am ....

 

Wir erlauben uns daher höflich, an den Ausgleich des Gesamtbetrages von ... EUR zu erinnern und bitten um Verständnis, dass wir auf einen Zahlungsausgleich bis zum ... bestehen müssen, da auch wir verpflichtet sind, unsere Personal- und Sachkosten bei Fälligkeit auszugleichen.

 

Nach fruchtlosem Fristablauf sehen wir uns gezwungen, ein Inkassounternehmen mit dem weiteren Forderungseinzug zu beauftragen. Die dadurch verursachten Kosten sind im Interesse aller Kunden aus dem Gesichtspunkt des Verzugs nach den §§ 280, 286 BGB von Ihnen zu tragen.

 

Sollten Sie den Rechnungsbetrag inzwischen ausgeglichen haben, betrachten Sie dieses Schreiben als gegenstandslos.

 

Freundliche Grüße"

 

 

Ihr Schuldner ist im Verzug und zahlt nicht? Sie haben Fragen? 

 

Rufen Sie uns an (0231-28 50 32), mailen Sie uns (info@inkasso-antkowiak.de), oder verwenden Sie unser Kontaktformular.

 

Wir helfen Ihnen gern weiter.

 

 

 

 

 

 

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